ÜSC-Frauen verpassen den Aufstieg

Wald-Michelbach. Für die Volleyballerinnen des ÜSC Wald-Michelbach gab es in der Aufstiegsrelegation zur Landesliga kein Happy End. Mit Vorfreude und voll motiviert fuhren die Überwälderinnen nach Bad Homburg. Dort traf man auf den Tabellenzweiten des Bezirks West. Was man schon vorher in Erfahrung bringen konnte, dass die Weststaffel aus dem Rhein-Main-Raum stärker als der Süden ist, musste man dann auf dem Spielfeld schnell erfahren.

Coach Michael Klieber konnte aus dem Vollen schöpfen, alle Spielerinnen waren mit angereist. Von Beginn machten die Gastgeberinnen mit Aufschlägen Druck, aber in der Anfangsphase hielt die Brenneis-Sechs gut dagegen. Die Annahme und Spielaufbau funktionierten und man konnte auch mit dem ein oder anderen Angriff punkten. Bis zum 8:11 war der ÜSC gut im Spiel. Aber dann legten die Homburgerinnen einen Zahn zu, in dieser Phase waren es die Mittelangreifeinnen, die die ÜSC-Abwehr schlecht aussehen ließen. Diesem Feuerwerk an variablen und druckvollen Angriffen konnte das ÜSC-Team nichts entgegensetzen (25:12).

Angefeuert von vielen Zuschauern, die wenigen Wald-Michelbacher konnten sich nur mit Spruchbändern bemerkbar machen, steigerte sich der Gegner dann noch in Durchgang zwei. Zu Beginn führten die ÜSClerinnen zwar, doch dann schlichen sich mehr und mehr Fehler schon bei der Annahme ein, die Mannschaft wirkte verunsichert und konnte dem druckvollen Spiel des Aufstiegsaspiranten nicht viel entgegensetzen. Satz zwei wurde klar mit 25:9 verloren. Trainer Klieber versuchte sein Team zu beruhigen und nahm einige Spielerwechsel vor. Das schien auch die Mannschaft noch mal zu beflügeln, auch jetzt hielt man bis zum 6:6 mit. Aber auch der zweite Anzug bei der HTG passte. Die Einwechselspielerinnen stellten den ÜSC ein ums andere Mal vor Probleme, so fand man kein Mittel gegen die Außenangreifer bzw. die zahlreichen Lobs, die immer wieder Punkte brachten. So war es letztlich ein klares Ergebnis mit 3:0 Sätzen für Bad Homburg.

Die Mannschaft war natürlich enttäuscht, ein paar Tränen flossen auch, aber man traf auf einen spielerisch sehr starken Gegner, wie auch Michael Klieber nach dem Spiel anerkennen musste. Aber er gab seinen Mädels weiter mit: „Wir haben eine sehr gute Saison gespielt, heute aber haben wir gesehen, woran wir arbeiten müssen, nächste Saison greifen wir wieder an.“ ww

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